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Kunstverein Kärnten Künstlerhaus Klagenfurt

Seit den Anfängen (gegründet 1907) war der Kunstverein bemüht die aktuellen und zeitgenössischen bildnerischen Kräfte des Landes zu sammeln und den Kärntner Künstlern und Künstlerinnen eine Plattform zu geben. In mehr als 1000 Ausstellungen wurden Werke arrivierter Künstlerpersönlichkeiten aus Kärnten (und ganz Österreich) einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und zu allen Zeiten jungen aufstrebenden künstlerischen Kräften der Weg geebnet und Kontakte (Vernetzung) ermöglicht.

Herausragende Künstler und Künstlerinnen wie Herbert Boeckel, Anton Clementschitsch, Arnulf Rainer oder Maria Lassnig haben ihre ersten Ausstellungsprojekte im Künstlerhaus Klagenfurt durchgeführt.

Auch heute noch zählt der Kunstverein Kärnten zu einem der wichtigsten Kristallisationspunkte der zeitgenössischen Bildenden Kunst in Kärnten und den angrenzenden EU-Ländern.

Rund 220 aktive Mitglieder beweisen, dass das kreative Potenzial unserer Region noch lange nicht erschöpft ist. Vor allem die Förderung junger künstlerischer Kräfte, ob als Mitglieder oder als eingeladene Gäste, steht im Vordergrund des Ausstellungsprogramms. In durchschnittlich 6 – 8 Projekten pro Jahr, wird versucht, einen repräsentativen Querschnitt durch das zeitgenössische Kunstgeschehen in den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei, Fotografie und Neuer Medien zu zeigen.

http://www.kunstvereinkaernten.at/mitgliederliste.html

Künstlerhaus Klagenfurt

Das Künstlerhaus, das 1914 erbaut wurde, zählt zweifellos zu den schönsten spät-sezessionistischen Bauten Kärntens. Der Jugendstil ist hier bereits eine Synthese mit der regionalromantischen Heimatschutzbewegung eingegangen, ohne jedoch ins Provinzielle abzusinken. Abgesehen von der schönen, leicht barockisierenden Foyer- Lösung und dem repräsentativen, dabei aber nicht überladenen Portal, sind besonders die kunsthandwerklichen Details hervorzuheben, vor allem die Schmiedeeisen-, Kunstglaser-, Tischler- und Stuckarbeiten.

Das ganze Haus ist darauf abgestimmt, eine visuelle und handwerkliche Kultur zu demonstrieren, die allerdings bald verloren gehen sollte. Alles in allem ein besonderes Baudenkmal (Friedrich Achleitner).

Für den Kunstverein hat Baumgartner vermutlich einige Jahre zuvor, etwa um 1908 und 1910, bereits zwei in der Grundkonzeption ähnliche Vorentwürfe für ein Künstlerhaus vorgelegt, deren Aufrisse in vielen Details an den späten Otto Wagner erinnern. 1914 errichtete der Baumeister Georg Horčička nach den Plänen des berühmten Wörthersee-Architekten Franz Baumgartner das Künstlerhaus im Goethepark. Seit der Erbauung wurde der Verwendungszweck des Gebäudes als Sitz und Besitz des Kärntner Kunstvereins nie geändert und durchgehend für Ausstellungen verwendet.

http://kunstvereinkaernten.at/geschichte.html