KLEINE GALERIE

Die Neuen

Im Jahr 2018 neu aufgenommen Mitglieder des Kunstvereins Kärntens stellen sich vor (junge Kärntner KünstlerInnen):


Romana Egartner, https://romanaegartner.wordpress.com/

Simon Goritschnig, https://www.simongoritschnig.com/

Marie Lenoble, 

https://imsueden.at/pure-fadenfreude-mit-marie-lenoble/

Jure Markota, https://www.kopf-head-glava.at/k%C3%BCnstler-innen-a-f/jure-markota/

Nežika Novak, http://www.novakart.at/

Kurt Spitaler, http://www.kurtspitaler.at/

Petra Tragauer http://www.tragauer-kreativ.at/petra_blog/?page_id=27


Marie Lenoble

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KAMBIUM – Kunst muss wachsen – von 13. September bis 31. Oktober auch in der KLEINEN GALERIE mit Werken von Anita Wiegele, Christine Huss und Kurt Spitaler

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Vernissage am 27. Juni, Ausstellung bis 9. August 2019

AWAKENING

Von der Künstlerin DOLORES XT

Ingrid Kofler mit Künstlerin Dolores XT (Stella Antares)

„Nichts scheinen Götter und Männer mehr zu fürchten als den Verlust der Kontrolle über Frauen.“

Geplant ist eine Bespielung der kleinen Galerie mit Kunstwerken über die Themen weibliche Erotik, als auch Anziehungskraft.

Foto© Dolores XT

FOto©Dolores XT

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SCHLAF WANDEL (10. Mai bis 15. Juni 2019)

Niclas Anatol

Romana Egartner

Rosa Roedelius

Das Ausgeliefertsein und das Schöne des Schlafes, der Schrecken des Albtraums und der süße Traum, das Erwachen wie verwandelt. Die Annäherung an das Thema ist vielschichtig, die Präsentation zur Eröffnung ist, falls technisch möglich mit reduzierter, dämmriger Lichteinwirkung geplant, um dem Traumwandlerischen noch mehr Eindruck zu verleihen.

Romana Egartner

Kleine Galerie: Schlaf Wandel von Rosa Roedelius

In Wahrheit wandelts uns

anstatt dass wir uns wandelten

So bleibt es nur

zu träumen

von erwachtem Sein.

Angekündigt als Tableaux vivant, der Begriff nur geliehen, im Traum darf man alles, steht man in einem Raum als Traum.

3 Positionen, die für sich stehen und sich doch zu einem Ganzen verbinden.

In Niclas Anatols Filmsequenzen sehen wir, eingebettet in Mulmen, Rauschen und dem Rattern von Zügen, den Stillstand in der Bewegung, die Bewegung im „Still“.

Sequenzen die sich finden und verlieren, Zeitblasen, Richtungswechsel, Zeit als Illusion, das unendliche Warten, das verloren Sein in der Welt, allein in der Menge und doch einander Begleiter, hin zu und weg von, das Spiegeln.

Ansichten bringen Einsicht. Hier kommen wir zu Romana Egartners Raumbild. Eine Arbeit die eben diesen Raum öffnet, erweitert.

Ein keckes Bärtierchen wie eine Phantasiegestalt in blubbernder Bewegung umgeben von Wasserflechten. Ein scheinbar gefluteter Säulengang einer postapokalyptischen Welt?  hier wieder die Spiegelung wie bei Niclas Anatol.

Die Säulen gezeichnet mit Graphit, starr, still, die Malerei in fluoreszierenden Farben im Schwarzlicht bewegt, einnehmend. Zusammenführend auch wieder die Bewegung.

Bärtierchen: Tardigrades: Tardus= langsam, Gradus=Schritt. Die langsame Fortbewegung.

Wesen, die uns in ihrer Gelassenheit überleben würden. Gleichmütig sanft überdauern.

So mahnen die Schlote von Rosa Roedelius gleich nebenan. Nur sind sie als Rauchfänger nicht Rauchfang nun Heimat seltsamer Wesen und Blüten, ein Traum einer besseren Welt.

Davor das Füllhorn. Innen spiegelt es wieder, silbern. Hervor quellen Träume eingebettet in eine Klangcollage des Musikers Claus Riedl.

Letztlich wird Hypnos kichernd, leichtfüßig die Führung übernehmen. Wir hoffen, er bleibt uns gewogen.

Als Ganzes stehen wir in einem lebenden Bild.

Raumbild

Traumbild

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Alpha und Omega – Schöpfung und Totentanz, 29. März bis 27. April 2019

Astrid Pazelt

In dieser Ausstellung wird ein Querschnitt der Arbeiten der Künstlerin von 2011 –  2018 gezeigt.

Dies sind vorwiegend geometrisch abstrakte Bilder zu biblischen Themen des Alten und Neuen Testaments. Sie gehen vom frühchristlichen Mosaikboden in Teurnia (5.Jh.) aus und führen letztendlich bis zum Totentanz.   

„Astrid Pazelt beschäftigt sich mit Themen, die man eigentlich nicht sehen kann. Sie malt die Kunst, in der sie sieht. Sie weist eine naive Einfühlungsästhetik zurück, es gibt keinen Vergleich von Kunst und Wirklichkeit und schlägt eine ästhetische Richtung vor, die keinen Zusammen­hang mit dem Verstand herstellt, da es dem Auge unmöglich ist, die Dialektik oder das intellek­tuelle System zu erfassen, welches den Unterschied zwischen Werken der Kunst und normaler Stofflichkeit garantiert. Indem wir die Strategie einer bestimmten Ausdrucksweise erkennen und ihre Autorität innerhalb der Kunst akzeptieren, verändern wir unsere Art auf die Welt und auf die Kunst zu schauen.“(Luise Kloos)



Pazelt_Totentanztuch_2017©Astrid Pazelt

ÜBER DAS WESEN DER KUNST UND DES LEBENS

Bilder von Astrid Pazelt

Man spricht viel über das Geistige in der Kunst, als läge es klar vor Augen. Astrid Pazelt be­rührt mit ihren Arbeiten das Wesentliche des Lebens und reduziert diese auf das Wesentliche im Künstlerischen. Ursprünglich ging sie vom Bodenmosaik Teurnia (ca. 500 n.Chr.) aus, das mit seinen rätselhaften Tierformen und Symbolen in einer klaren Struktur geordnet ist und immer wieder neue Entdeckungen und Assoziationen ermöglicht. Sie studierte die zugleich einfache und doch sehr komplexe Geometrie, die diesem weltberühmten Mosaik zugrunde liegt und schuf, auf diesem aufbauend, ihre ganz eigene Interpretation von biblischen Themen, die auf die Wesenheit des Menschen verweisen. Mit scheinbar sehr einfachen Bildlösungen weist sie auf das „einfach Sein“ und auf das „Einfachsein“ eindrucksvoll hin. Der Farbauftrag ist viel­schichtig, unermüdlich trägt sie in transparenten Schichten immer wieder die Farbe auf, bis der Klang stimmt, bis das Unaussprechliche sichtbar wird.

Astrid Pazelt beschäftigt sich mit Themen, die man eigentlich nicht sehen kann. Sie malt die Kunst, in der sie sieht. Sie weist eine naive Einfühlungsästhetik zurück, es gibt keinen Vergleich von Kunst und Wirklichkeit und schlägt eine ästhetische Richtung vor, die keinen Zusammen­hang mit dem Verstand herstellt, da es dem Auge unmöglich ist, die Dialektik oder das intellek­tuelle System zu erfassen, welches den Unterschied zwischen Werken der Kunst und normaler Stofflichkeit garantiert. Indem wir die Strategie einer bestimmten Ausdrucksweise erkennen und ihre Autorität innerhalb der Kunst akzeptieren, verändern wir unsere Art auf die Welt und auf die Kunst zu schauen. Es sind nicht beispielsweise realistische Formen, sondern die Art der Dar­stellung welche das Bildfeld in ein Gebiet innerer Vibrationen verwandelt und uns dazu bringt, psychische Energie aufzuwenden, um die traditionellen Vorstellungen durch die Ansicht neuer Alternativen zu bereichern. Ihre Bilder sprechen vom Subtilen, vom Sublimen und von jenen Bereichen, die in unserer schnellen und lauten Zeit fast zum Verschwinden gebracht wurden.

Ihre Hinwendung zur menschlichen Figur und die Themen wie Schöpfung, Kreuzigung oder Auferstehung brachte sie fast „logisch“ zum Totentanz und damit auch zu den unaussprechli­chen Leiden der Opfer des Holocausts. Mit ihren Arbeiten gedenkt sie der Seelen, macht sie lebendig, bewegt die Erinnerung ihrer Heimatstadt Villach und gibt Namen und Würde zurück.

Astrid Pazelt lässt sich sowohl als Künstlerin als auch als einfühlender Mensch, der im Heute lebt auf Themen ein, die zeitlos aktuell sind. Ihre Arbeiten geben Halt, indem sie uns direkt in ihr Bildgeschehen einlädt, das Wesentliche des Lebens und der Kunst zu erfahren – Alpha und Omega.

Mag. Luise Kloos, „next – Verein für zeitgenössische Kunst“

Anhang-11

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Ausstellung von Andrea Ressi war von 18. Jänner bis 2 März in der KLEINEN GALERIE zu sehen.

Andrea Ressi 

PS_Landscape

Die Ausstellung PS_Landscape in der KLEINEN GALERIE des Künstlerhauses Klagenfurt setzt sich mit Transformationsprozessen in postsozialistischen urbanen Räumen auseinander. Die Zusammensetzung der unterschiedlichen Bild-Module verweist auf heutige hybride urbane Situationen (Sozialismus – Kapitalismus, global –lokal).

URBAN ALPHABET verdichtet architektonische Strukturen zu einem Archiv urbaner Logos (Andrea Ressi)