Presse

PRESSE MELDUNGEN und PRESSETEXTE zur Ausstellung

Stephan Schild berichtet über die Ausstellung der neuen Mitglieder in der Kleinen Galerie
in der Kleinen Zeitung/Klagenfurt vom 19.11.2019
Artikel zur Ausstellung Mitglieder:Innen:Schau vom 14.11.2019 in der Kleinen Zeitung

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Tabernakel Ausstellung an zwei Tagen zu Gast im Künstlerhaus

6. und 7. November 2019

KAMBIUM – Kunst muss wachsen

Ausstellungsdauer 13/Sept –31/Okt. 2019

KAMBIUMKUNST MUSS WACHSEN 

40 Mitglieder des Kunstvereins Kärnten stellen aus:

Eva Asaad, Birgit Bachmann, Ulrike Bernhard, CAROLINE, Christine De Pauli, Othmar Eder, Sigrid Friedmann, Simon Goritschnig, Wolfgang Grossl, Armin Guerino, Karin Herzele, Joachim Hoffmann, Liane Holzfeind, Irmgard Hummitzsch, Christine Huss, JACOPYI, Ulrich Kaufmann, Monika Kircher, Gunda König, Markus Korn, Renate Krammer, Brigitte Kranz, Marie Lenoble, Marlies Liekfeld-Rapetti, Melitta Moschik, Birgit Pleschberger, Arno Popotnig, Tanja Prušnik, Rosa Roedelius, Kurt Spitaler, Larissa Tomassetti, Petra Tragauer, Petra Treffner, Wolfgang Walkensteiner, Gertrud Weiss-Richter, Rupert Wenzel, Anita Wiegele, Johann Wieltschnig-Holzfeind, Heliane Wiesauer-ReitererRainer Wulz


Kuratiert von Ingeborg Kofler und Andres Klimbacher

Kambium ist jene Schicht zwischen Holz und Rinde (Bast), in der teilungsfähige Zellen angelegt sind, die für das Wachstum zweikeimblättriger Pflanzen, wie es auch Bäume sind, sorgen. Die Ausstellung KAMBIUM wurde durch den Kunstverein Kärnten an seine 219 Mitglieder ausgeschrieben, um sich an dem Projekt FOR FOREST von Klaus Littmann im Stadion Klagenfurt zu beteiligen.

Das Künstlerhaus ist der Ort, wo Kunst wächst. Er stellt damit ebenso eine „Wachstumsschicht“ dar, wie das KAMBIUM. Motive, die heranwachsen, sich erweitern, an Erfahrung reicher werden, Künstlergenerationen … und vieles mehr … haben die Themenfindung beeinflusst.

Der öffentliche kulturpolitische Fokus Klagenfurts liegt 2019 auf FOR FOREST, jenem von Klaus Littmann initiierten Projekt, das uns – basierend auf der Zeichnung Max Peintners „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ – eine stattliche Gruppe von temporär ins Wörthersee-Stadion verpflanzten Bäumen als einen Ruf an unser Bewusstsein für Wald vor Augen führt.

Die explizite Thematik an der Schnittstelle von bedrohter Natur und Kunst zum einen, sowie die zu erwartende und als Ressource hoch zu schätzende überregionale Aufmerksamkeit, welche die Größenordnung dieser Installation im öffentlichen Raum mit sich bringt, können die Künstlerschaft eines Landes und die Kulturinstitutionen einer Stadt nicht „kalt lassen“. So galt es, das Bild zu erweitern und in positiver wie kritischer Weise mit Resonanz auf den großen einen eigenen Schauplatz zu kreieren.

Eine Ausschreibung an die Mitglieder des Kunstvereins zur Teilnahme an einer offenen, nicht jurierten Ausstellung, in der jeder seine Anknüpfungspunkte findet, in der ein breites Spektrum künstlerischer Positionen sichtbar werden kann, folgte: Kambium – Kunst muss wachsen. Das Thema – danke Andres Klimbacher für die entscheidenden Impulse! – entsprang einem anfänglichen Kreisen um Begriffe wie heranwachsen, sich verändern, größer werden, an Erfahrung reicher werden, Künstlergenerationen… und erlaubt, es auch in seiner metaphorischen Bedeutung zu betrachten.

Dass dieses Ausstellungsvorhaben rund vierzig Künstler und Künstlerinnen des Kunstvereins zur Teilnahme angeregt hat, ist eine große Freude und verpflichtet zur sorgfältigen Pflege der kollegialen Kommunikation und des künstlerischen Diskurses. 
Die wenn auch nicht so häufig wie gedacht stattgehabten Gesprächsrunden im Künstlerhaus, der Informationsabend mit Klaus Littmann ebendort, die Anregung zur Zusammenarbeit und Vernetzung, Atelierbesuche, sowie mündlicher und schriftlicher Austausch in der Entwicklung der Arbeit haben den Zeitraum der Vorbereitung verdichtet und Nähe erzeugt.
Wie viel Gedankenarbeit an wie vielen Orten? Wie viele Heran­gehensweisen an ein Werk? Was hat in kreative Unruhe versetzt? 
Was wurde jedem wesentlich? (Ingeborg Kofler, Kuratorin und Beirätin des KV)

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft zur freien Entnahme

Eintritt frei

Kunstvermittlungsprogramm

Das TEAM BINGO bietet in der Ausstellung KAMBIUM ein Kunstvermittlungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 2 € / Person

Anmeldung & Info unter:
Astrid Sigge
+43 / 676 / 757 24 64
asigge@edu.aau.at

RAHMENPROGRAMM

26/9/2019, 19 Uhr
Konzert: „crescendo“ von Bertl Mütter, Posaune

5/10/2019, 18 – 01 Uhr

Lange Nacht der Museen, mit Kuratorenführungen und Künstlergesprächen

12/10/2019, 11 -14 Uhr Literaturfrühstück mit dem Kärntner SchriftstellerInnenverband

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KUNST AUS DER KISTE von 28. Juni bis 9. August 2019

 Pressetext

Bei dem Schlagwort „Kunst in Kisten“ denken wir unweigerlich an Schatzkisten, Reisekisten in denen wertvolle Gegenstände transportiert wurden. Wir denken aber auch an die Büchse der Pandora oder auch an das Schaf in der Kiste des Antoine de Saint-Exupéry‘ s kleinen Prinzen. Jeder/e einzelne von uns hat eine andere Vorstellung, ein anderes Bild, eine andere Gestalt von dem vor Augen, was er/sie begehrt. Die bildende Kunst ist auf der Suche nach diesem Begehren, diese Idee über den Gestaltungswillen in eine non verbale Form zu übersetzen. Sich das Dasein zu erklären, es zu beschreiben und zu hinterfragen. Dabei bringen die KünstlerInnen eine unendliche Zahl an Möglichkeiten der Formfindung hervor. Jede einzelne Kiste von außen betrachtet steht für diese unendliche Zahl an Möglichkeiten. Objekte vieler Sammlungen und nicht nur Kunstsammlungen, sind in Kisten in Depots gut verschlossen und weggeräumt. Darin sind Geschichten der Menschheit verborgen.

Das Projekt „KUNST AUS DER KISTE“ ist der Versuch, eine zeitgenössische Bildhauerausstellung flexibler, leicht transportierbar und leichter finanzierbar zu gestalten. Dementsprechend anspruchsvoll ist auch die Aufgabe an die BildhauerInnen für diese Ausstellung. In jeder Transportkiste befindet sich eine Skulptur, Plastik oder Installation, die einer Mehrraumgenerierung entspricht und gleichzeitig mit 25 kg beschränkt ist. Alles was klappbar, steckbar, faltbar, aufblasbar u.v.m. ist, ist denkbar. Erlaubt ist jede Art von Material.

­Andres Klimbacher

Foto ©Ulrich Kaufmann „Kistenprojekt“ 2019

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Pressemeldungen zur Ausstellung OBERFLÄCHLICH (10. Mai – 15. Juni 2019)

Kleinezeitung Kärnten
Pressemeldung

Kunstverein Kärnten

oberflächlich  10.5. bis 15.6.2019

Sigrid Friedmann

Ulrich Kaufmann

Claudia Larcher

Friedrich J. Tragauer

Petra Tragauer

Ein Ausstellungskonzept von Ulrich Kaufmann und Sigrid Friedmann: Jetzt gibt es nur jetzt. Die Vergangenheit ist flächig, die Gegenwart ist spitz. Rückblickend entstehen Oberflächen. Oberflächen des Bekannten. Vielleicht heißt oberflächlich sein, auf nur Bekanntes zurückzugreifen, nichts offenzulegen um nicht angreifbar zu werden, weil Oberflächen sind Angriffsflächen und Angriffsflächen bieten die Möglichkeit angegriffen zu werden. Oberflächen sind nicht oberflächlich. Sie wirken sich aus auf, sie leiten weiter an. Von Oben gesehen ist alles flach. Von der Seite schaut es schon wieder ganz anders aus.

Die Ausstellung thematisiert das Oberflächliche in Raum und Bedeutung. Das Konzept nützt das Prinzip der Oberflächenspannung, um über die Hülle hinaus zu gehen und gibt dem Oberflächlichen eine Tiefe, die ohne sie nicht existiert. Von der Oberfläche schließen wir auf Darunterliegendes. Raum- und Videoinstallationen, interaktive mediale Objekte, multimediale Erlebnis- und Wahrnehmungsräume, die einzelnen Räume werden jeweils von einer in sich geschlossenen Arbeit bespielt.

www.kunstvereinkaernten.at

 Foto: oberflächlich_2019©friedmann_kaufmann

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Pressemeldungen zur Ausstellung DAS NEUE LEBEN (29. 3. bis 27. 4. 2019)

Kl.-Zeitung_2.-Das-neue-Leben_9.4.2019_web

Brücke_Ressi-Neues-Leben_Feb_2019

Das neue Leben

„Rund 200 Jahre nach der Industriellen Revolution bewirkt die Digitale Revolution einen radikalen Wandel: Technologisierung, Social Media, Robotics, Informations- und Kommunikationstechnologie verändern die Arbeits- und Lebenswelt, unser Kommunikations- und Sozialverhalten.

In der Kunstwelt zeigt sich die Tendenz verstärkt die Sinne anzuregen, Natur und natürliche Materialien in die Kunst zurück zu bringen, den Körper zu spüren und feinfühlig-sinnlich auf den Umraum zu reagieren. Gesellschaftspolitische Fragestellungen der Kunst und konzeptuelle Ansätze, die Phänomene der Zeit hinterfragen, sind wichtig. Dazu braucht es einen gefühlsbetonten, aufmerksamen Zugang zum Körper, zur Natur und all dem, was uns umgibt.  Aber auch den Zugang, das Fremde in der Natur wahrzunehmen, sie nachzuahmen oder sich auf sie einzulassen.“ 

Nora Leitgeb, Kuratorin.

Nora Leitgeb, Kuratorin, Foto©russwurm

Die beteiligten KünstlerInnen: 

Aljoscha, Vooria Aria, Romana Egartner, Sandra Man + Moritz Majce, Igor Oleinikov, Lucia Papčová, Marie Schoberleitner, Katharina Steiner, Inge Vavra.

Fotosnachweise

Austria / Kärnten / Feldkirchen / Mutter Gottes, Katharina Steiner, Überkopf, Amthof Foto Copyright by Johannes Puch www.johannespuch.at

Katharina_Steiner_Kopf_über_Installation©Johannes Puch

Igor_ Oleinikov:Licht©Oleinikov

Zur Ausstellung erscheint ein kostenloses Begleitheft.

„Die ausgestellten Arbeiten spiegeln einen aufmerksamen Zugang zum Körper, zur Natur und zu all dem, was uns umgibt, wider. Sie reagieren auf die Jugendstilräume, sie bringen Landschaft und Natur mit dem Körper in Beziehung, thematisieren gesellschafts­politische Prozesse und persönliche Lebenssituationen. Dabei verzichten die Künstler und Künstlerinnen in der eigenen Arbeitsweise nicht auf neue Technologien, Materialien oder Präsentationsmöglichkeiten, im Gegenteil, sie nutzen diese sehr durchdacht und präzise. Die einzelnen Arbeiten – Installationen, Videos, Zeichnungen, In situ Arbeiten, Malereien und Fotografien – werden zueinander in Beziehung gesetzt, formale wie inhaltliche Muster ergänzen sich. Die Kunst reflektiert das uns Umgebende, wird deshalb auch räumlich gedacht und füllt die Jugendstil-Architektur des Künstlerhauses mit neuem Leben.“

Aus dem Begleitheft, Nora Leitgeb, Kuratorin



See (Videostill)Sandra Man&Moritz Majce©Man&Majce

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Zur Ausstellung Alpha und Omega

KLEINE GALERIE

Alpha und Omega – Schöpfung und Totentanz

Astrid Pazelt

In dieser Ausstellung wird ein Querschnitt der Arbeiten der Künstlerin von 2011 –  2018 gezeigt.

Dies sind vorwiegend geometrisch abstrakte Bilder zu biblischen Themen des Alten und Neuen Testaments. Sie gehen vom frühchristlichen Mosaikboden in Teurnia (5.Jh.) aus und führen letztendlich bis zum Totentanz.   

„Astrid Pazelt beschäftigt sich mit Themen, die man eigentlich nicht sehen kann. Sie malt die Kunst, in der sie sieht. Sie weist eine naive Einfühlungsästhetik zurück, es gibt keinen Vergleich von Kunst und Wirklichkeit und schlägt eine ästhetische Richtung vor, die keinen Zusammen­hang mit dem Verstand herstellt, da es dem Auge unmöglich ist, die Dialektik oder das intellek­tuelle System zu erfassen, welches den Unterschied zwischen Werken der Kunst und normaler Stofflichkeit garantiert. Indem wir die Strategie einer bestimmten Ausdrucksweise erkennen und ihre Autorität innerhalb der Kunst akzeptieren, verändern wir unsere Art auf die Welt und auf die Kunst zu schauen.“(Luise Kloos)

Astrid Pazelt, Totentanzbuch 2017


Foto©Astrid Pazelt_Totentanztuch_2017 ©Pazelt

Eröffnung:                                             Donnerstag, 28. März 2019, 19 Uhr     

zugleich: „Apero – Frühlingserwachen“ der Klagenfurter Galerien und Museen ab 18 Uhr

Dauer der Ausstellung:                   29. März – 27. April 2019

Rahmenprogramm

04. April : 18:00   Uhr    Kuratorinnen-Führung mit Nora Leitgeb

13. April : 11 – 13 Uhr    Literaturfrühstück mit dem Kärntner SchriftstellerInnenverband zum Thema der Ausstellung

Weitere Informationen auf:

 www.kunstvereinkaernten.at 

 www.facebook.com/kunstvereinkaernten/

instagram: @kunstverein_kärnten

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Zur Ausstellung GESTEIN (18. 1. bis 2. 3. 2019)

GESTEIN – Soil, Sediment, Stone

Teilnehmende Künstler*innen

Nadja Frank

Markus Guschelbauer

Pia Matthes

Silvia Noronha

Arne Schmitt

Wang Sishun

Irina Valkova

Inge Vavra

Nico Joana Weber

Kuratiert von Judith Heßler und Inka Lusis

Im Fokus stehen medial vielfältige künstlerische Positionen, die naturwissenschaftliche Perspektiven einnehmen, die Beziehung Mensch-Erde reflektieren oder spekulative Archäologien entwerfen. Weniger als skulpturales Werkmaterial, sondern als Teil des Ökosystems, Alltags und technischer Entwicklungen soll Gestein sichtbar gemacht werden.

www.kunstvereinkaernten.at

Abb.Nachweis ©

1. Pia Matthes / Thermonit, 2017 / Courtesy: Evi Künstle

2. Nico Joana Weber / Markasit, 2014 / Filmstill: 11’37“ / Courtesy: Nico Joana Weber